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14-9 2013 t/m 25-1 2015
Pfade ins Paradies
 

Pfade ins Paradies

Seit Anbeginn seines Bestehens phantasiert der Mensch vom Paradies. Die Vorstellungen drehen sich um das Walhalla, den Himmel, das Elysium oder wie immer man es auch nennen mag. Das Paradies ist die ideale, ewige Welt. Aber wie sieht es dort eigentlich aus? Und wie gelangt man dorthin? Welche Pfade muss man beschreiten? RMT lud den Literaten Atte Jongstra ein, sich mittels einer himmelweiten Auswahl aus der Museumssammlung ein Bild vom Paradies zu machen. Seine Auswahl ergänzte er mit Werken befreundeter Künstler.

Allumfassendes menschliches Vorstellungsvermögen

Das Paradies ist das Paradebeispiel eines Produktes der Einbildungskraft. Der Beginn der Ausstellung schafft eine Übersicht der Vorstellungen, die man sich über Jahrhunderte hin vom herrlichen Bestehen des Menschen im Jenseits machte. Jedoch handelt Pfade ins Paradies nicht nur vom angestrebten Ziel. Die Ausstellung legt vor allem Nachdruck auf die Reise, die Pfade, die beschritten werden müssen, um dort anzukommen. Stimulierende Themen und überraschende Werkkombinationen weisen die Wege, die dem Besucher frei stehen, um sich eine eigene Vorstellung vom Paradies zu machen.

Neo-Wissenschaft

Gastkurator Atte Jongstra hat Pfade ins Paradies nach den Regeln der Neo-Wissenschaft konzipiert. Dieser Wissenschaftszweig beschäftigt sich mit imaginären Problemen wie beispielsweise ‘Was ist die Oberfläche von Gott?' oder ‘Wie steht es im Paradies um das Lohnniveau, um die Hygiene und die Staubildung?'. Pfade ins Paradies proklamiert Fragen, die weitere Fragen aufwerfen. Kein Ende in Sicht, es handelt sich um einen ewig fortdauernden Spaziergang.

Unterstützung

Pfade ins Paradies entstand mit freundlicher Unterstützung von Mondriaan Fonds, Stichting Doen, Vereniging Vrienden van Rijksmuseum Twenthe, Ministerie van OC&W, Provincie Overijssel sowie Gemeente Enschede.

Ausstellungen
Pfade ins Paradies
Rubens, Van Dyck, Jordaens – Der flämische Barock
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